Laufen lernen und auf eigenen Beinen stehen, geht nur wenn man immer wieder aufsteht.

Schon als kleine Kinder beginnen wir vom Beispiel zu lernen.

Diese Beispiele sind im wesentlichen unsere direkten Bezugspersonen.
Wir formen Laute, ahmen Bewegungen nach und erarbeiten uns so, Stück für Stück, unseren Weg in die Selbstständigkeit.

Es ist die natürlichste und erfüllendste Art und Weise zu lernen.
In den meisten Fällen behalten wir diese Fähigkeit, in unserem Tempo die Welt zu erforschen, bis in den Kindergarten.
Hier beginnt sich etwas zu verändern.

Wir sollen plötzlich uniform das gleiche machen wie die anderen Kinder in der Gruppe auch. Sollen in den Hof wenn es die Erwachsenen wollen und sollen Lieder und Tänze lernen, damit Mama und Papa beim Sommerfest sagen können wie stolz sie auf uns sind.

In der Schule wird das Ganze dann auf die Spitze getrieben, wir sollen Dinge lernen die uns nicht interessieren, nur um sie am Tag nach der Klassenarbeit wieder zu vergessen.

Da man uns sagt es würde nur etwas aus uns wenn wir einen guten Schulabschluss haben, quälen wir uns durch das G8 Abitur.
Ich sah vor ein paar Jahren einen Aufkleber an einem Auto:

Abi 2010 – 12 Jahre warten auf Freitag.

Leider prägt uns eine solche Erfahrung und vielleicht gibt es da draußen in der Welt den einen oder anderen, der dann sagt:
«Ich bin froh wenn ich jetzt, da ich meinen Job habe nicht mehr soviel lernen muss.«

Doch wenn wir einmal ganz genau in uns hinein schauen werden wir feststellen, dass wir jeden Tag unglaublich viel lernen.

Jedes mal wenn wir einen anderen Menschen kennenlernen und mit ihm sprechen lernen wir neue Worte, andere Formulierungen und eine andere Tonalität kennen. Und wenn die Beziehung zu der anderen Person gut ist, werden sich ein paar der gelernten Kleinigkeiten auch bei uns manifestieren.

Nicht nur Kommunikation verändert uns. Jeder Sinneseindruck verändert, zusammen mit den Emotionen die wir zu dem Zeitpunkt haben, unsere Denkmuster im Gehirn. Damit ist das Gehirn sozusagen in einem Prozess des ständigen Vergessens und Neulernens.

Seien Sie stolz auf all das was Sie in Ihrem Leben bisher erreicht haben und blicken Sie zuversichtlich in die Zukunft, auf all die Chancen neue Dinge zu lernen.
Manche Veränderungen werden leichter zu lernen sein als andere, doch auch hierfür genügt wieder ein Blick zurück in Ihre Kleinkindheit.

Laufen lernen war ein Prozess der sich über einen wirklich langen Zeitraum hingezogen hat.
Zuerst auf den Bauch drehen, dann auf die Arme stützen und den Kopf halten. Danach folgt robben, dann krabbeln, dann das hochziehen und stehen.
Dann endlich die ersten Schritte.
Bis der Gang dann richtig stabil geworden ist sind wir alle noch hunderte Male auf den Allerwertesten gefallen und

IMMER WIEDER AUFGESTANDEN.

Geben Sie jedem ihrer Ziele ein halbes Jahr oder mehr Zeit?
Auch dann, wenn es bei den anderen so leicht aussieht?
Verfolgen sie ihre Ziele auch nach einigen, oder auch hunderten, Fehlschlägen weiter?

Machen Sie den Schritt in Ihre Zukunft und erfahren Sie wie Sie für Ihre Ziele brennen, um sie dann Schritt für Schritt in Ihr Leben ziehen.